Erster Entwurf für Bad Wurzach steht

Der parcado Wohnmobil-Stellplatz für Bad Wurzach nimmt konkrete Formen an. Heute haben wir den Entwurf mit der Stadt Bad Wurzach abgestimmt.

Das Besondere an diesem Plan ist, dass der neue Platz sowohl Längs- als auch Querstellplätze beinhaltet und der alte Baumbestand weitestgehend erhalten wird. Außergewöhnlich ist auch die geschwungene hintere Stellplatzreihe, die einen ganz besonderen Charme hat. Wenn der erste parcado Platz Deutschlands fertiggestellt ist, stehen den Gästen 52 Stellflächen und ein hochwertiges Sanitärhaus zur Verfügung.

Wir arbeiten nun mit Hochdruck daran, die Planung zu finalisieren und freuen uns schon darauf, bald mit dem Bau beginnen zu können.

 

Wangen braucht parcado

Jahrelang ein Aushängeschild der Wangener Tourismusförderung, hat sich der Wohnmobilstellplatz mehr und mehr zum Sorgenkind entwickelt. Die Ausstattung ist nicht mehr zeitgemäß. Außerdem steigt der Platzbedarf der Gäste, da die Fahrzeuge immer größer werden. Die Folge: Die Übernachtungszahlen sind in der Tendenz rückläufig. Gästeamtsleiter Belinda Unger will mit einer Reihe von Maßnahmen gegensteuern, hat aber auch weitergehende Zukunftspläne. Klar ist für sie aber: Die Reisemobilisten sollen ihren Anlaufpunkt dort behalten, wo er ist: im Vorderen Ebnet.

Im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats stellte Unger am Montagabend eine Bestandsaufnahme an. Wesentliche Inhalte: Seit dem Jahr 2010 sind die Übernachtungszahlen des Stellplatzes von rund 14 000 auf etwa 12 000 in den vergangenen beiden Jahren gesunken. Die Gründe machte sie an einer Reihe von Problemen fest, die sie bereits anderthalb Jahre zuvor in dem Gremium benannt hatte. Teilweise sind sie zwar gelöst, aber nicht alle.

Erster Pressebeicht in der Schwäbischen Zeitung

Die Stadt Bad Wurzach wird ihren Wohnmobilstellplatz am Grünen Hügel verpachten. Mit dem jungen Unternehmen meinStellplatz hat sie sogar bereits einen Interessenten an der Hand.

Frank Heidemann, der gemeinsam mit Markus Dieing und Guido Rasch das Start-Up 2016 gegründet hat, stellte dessen Konzept am Montag im Gemeinderat vor.

Modernisieren und vergrößern

Demzufolge würde die Firma den Platz auf eigene Kosten für rund 500 000 Euro modernisieren und ausbauen. Modernisieren bedeutet zum Beispiel den Bau eines Sanitärtrakts mit Duschen und Toiletten. Ausbauen heißt, den Platz von bisher 2000 auf etwa 5000 Quadratmeter vergrößern. Statt 17 gäbe es dort dann 52 Stellplätze, mit Option auf eine weitere Vergrößerung auf 80 Plätze.